Nr. 309 Die Rechten sind das Glück auf Erden

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

haben Sie das Parteiprogramm der AfD verfolgt? Meine Rentnertruppe Gerd, Heinz, Klaus und Frieder haben es getan. Und vergangenen Mittwoch am Tchibo-Eck diskutiert. Ich habe sie belauscht. Hier ihre Kernthesen:

 

 

Heimwärts fahren

 

Stille liegt noch überm Land.

Nur vier Rentner, wohlbekannt

stören auf bekannte Weise.

Müde Tauben gurren leise.

 

Aufruhr gibt´s am Tchibo-Eck.

Die Regierung, die muss weg,

schreit der Frieder voller Zorn.

Und Heinzi bläst ins gleiche Horn:

 

 

Wir haben die Gurkentruppe satt.

Wir beschreiben jetzt  ein neues Blatt.

Alles wird jetzt anders werden.

Die Rechten sind das Glück auf Erden.

 

Wir sind wieder Herr im Haus,

hört man unseren Rentner Klaus.

Wenn die AfD regiert, so Frieder,

singen wir nur deutsche Lieder.

 

 

 

Jeder Schüler lernt Gedichte,

liebt die deutsche Zeitgeschichte.

Und die Nazizeit durchweg

war doch nur ein Fliegendreck.

 

Die Medien, die zerschlagen wir.

Niemand zahlt Rundfunkgebühr

für die bekannte Lügenpresse.

Wer sich wehrt, kriegt auf die Fresse.

 

 

 

 

 

 

Die Themenskala im TV,

heut´ ein Riesen-Super-Gau,

wird auf Werte sich besinnen,

um Familien zu gewinnen.

 

Die Mutter sorgt sich um das Haus.

Vater geht in die Welt hinaus.

Die Kinder lernen den Respekt,

der vom Staate wird geweckt.

 

Und wenn unsere Flagge weht im Wind,

dann weiß hier ein jedes Kind,

dass wir unser Deutschland lieben

und wir reinen Bluts geblieben.

 

Gendern wird dann strikt verboten.

Und das Hobby von den Roten

unsere Kinder aufzuklären,

wird man ihnen streng verwehren.

 

Türken, Polen, Russen, hört,

dass Ihr unser Land zerstört.

Syrer, Kasachen und Ukrainer,

unser Land wird besenreiner,

 

wenn ihr schnellsten heimwärts fahrt

und den Widerstand euch spart.

Zu Ende ist die Kaffee-Jause.

 Die vier, die trollen sich nach Hause


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Ich werde auch zukünftig ein Auge auf unsere Politbeobachter im Rentneralter werfen. Man darf gespannt sein, was wir da noch zu hören bekommen.

 

Ihr 

rasender Reporter

 

Rainer Sliepen