Tuck-Tuck - Eine Kinderzimmergeschichte

 

Der kleine Heiner spielt, versonnen, glücklich 

mit Muhkuh-Tier und Brummi-Bär. Wau-Wau 

ist mit von der Partie wie Klammer-Aff´ 

und Hoppel-Has. Tuck-Tuck bewacht den Schlaf. 

Und wenn der Heiner größer ist, was tut´s? 

 

Das Sortiment, das tierische, ist längst noch 

nicht erschöpft. „Trara“ trompetet Benjamin, 

das Schweinchen Dick ist kregel, der böse Wolf 

ist klein und brav, genau wie Fix und Fox. 

Und tierverliebt sind auch die großen Leute. 

 

Denn „Mäuschen“ ruft der Pap die Mam. Die sagt 

ihm dafür „Bärchen“. Mein „Mauseschwanz“ ruft 

Dorchen Hein. Sie  ist für ihn das Täubchen. 

Die Liebe geht beim Heinerle vom Aug´ 

direkt ins Herzchen. Ist´s bei den Großen ebenso? 

 

Die Liebe lässt hiers Herzchen aus und geht 

sofort zum Magen. Zum Fressen gern, so haben 

sie die Tierchen, das Schweinchen Dick, den Hoppel-Has, 

das Muhkuh-Tier. Und Elefant und böser Wolf 

und andere? Die werden nicht vergessen. 

 

Per Bolzenschuss wird´s Muhkuh-Tier erledigt. 

Beim Metzger Franz verblutet Schweinchen Dick. 

Das Hühnchen Tuck wird totgepickt im Käfig. 

In Rotwein-Sauce endet Hoppel-Has. 

Mit Schrot wird durchgesiebt der kleine Wolf. 

 

Dem Benjamin, dem brechen sie die Zähne. 

Entsorgt per Blattschuss wird der Brummi-Bär. 

Zerschmettert wird´s Genick dem Mäuschen klein. 

Und Fix und Fox? Die sind vergast im Fuchsenbau! 

Der Heinerle? Der ahnt von nichts. 

 

Tuck-Tuck bewacht den Schlaf.

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